Warum wir zum ersten Mal auf einen Galgomarsch gehen und warum es für uns um mehr geht als nur Hunde

Warum wir zum ersten Mal auf einen Galgomarsch gehen und warum es für uns um mehr geht als nur Hunde

Ein Tag, der sich anders anfühlt

Am Samstag, den 24.01.2026 stehen wir mit unseren zwei Windhunden Pablo & Peppa aus Spanien auf der Münchner Freiheit, auf der Menschen und ihre Hunde Schilder tragen und Gespräche führen.

Es ist unser erster Galgomarsch.

Nicht, weil wir laut sein wollen.
Sondern, weil wir nicht mehr still bleiben möchten.

Pablo und Peppa liegen sonst entspannt auf dem Sofa, flitzen durch unseren Garten oder schlafen eng aneinandergekuschelt. Dass sie heute bei uns sind, ist Glück. Und ist nur durch die unermüdliche Arbeit von Tierschützer:innen vor Ort möglich.

Galgos sind kein „Problem“ – sie sind ein Symptom

In Spanien werden jedes Jahr tausende Jagdhunde gezüchtet und dann ausgemustert, aussortiert, entsorgt. Galgos stehen dabei besonders sichtbar im Fokus aber eigentlich erzählen sie eine größere Geschichte, die Geschichte von Nutztieren.

Eine Geschichte von:

  • Leistung vor Leben
  • Tradition vor Verantwortung
  • Nutzen vor Mitgefühl

Der Galgomarsch richtet sich nicht nur gegen Tierquälerei.
Er richtet sich gegen ein System, in dem Tiere dann wertvoll sind, wenn sie einen Nutzen mit sich bringen. Sei es beim Jagen in Spanien oder beim Milchgeben in Deutschland.

Ganzheitlicher Tierschutz beginnt nicht bei der Tierart

Wir lieben Hunde. Klar.
Aber wenn wir ehrlich sind, hört für uns echter Tierschutz nicht beim eigenen Tier auf.

Ganzheitlicher Tierschutz fragt:

  • Warum schützen wir manche Tiere und nutzen andere aus?
  • Warum empört uns Leid, wenn wir es sehen, aber akzeptieren es, wenn es uns nicht betrifft?
  • Und wie oft profitieren wir selbst von Systemen, die wir eigentlich ablehnen?

Dabei geht es nicht um Schuld.
Sondern um Bewusstsein. Denn nur wenn wir hinsehen, wird sich etwas ändern.

Warum wir trotzdem gehen auch wenn ein Marsch nicht alles ändert

Ein Galgomarsch beendet keine Jagdindustrie.
Er ändert keine Gesetze über Nacht.
Und rettet nicht alle Hunde.

Aber er tut etwas anderes:

  • Er macht sichtbar, was oft verdrängt wird.
  • Er verbindet Menschen, die nicht wegsehen wollen.
  • Und er verschiebt den Blick, ein kleines Stück.

Veränderungen beginnen mit gemeinsamem Hinsehen.

Für wen wir gehen

Wir gehen für unsere Hunde.
Für die, die es geschafft haben und die die es nicht geschafft haben.

Und wir gehen für all die Tiere,
die keine Stimme, keine Lobby und keine zweite Chance bekommen.

Ganz gleich, ob sie jagen, Milch geben oder Eier legen.
Für alle Tiere, die unser Mitgefühl und unseren Respekt verdienen.

 

Du möchtest auch für die spanischen Jagdhunde auf die Straße gehen?


Hier sind alle weiteren Galgomärsche zum Ende der spanischen Jagdsaison in Deutschland:

  • Münchner Galgomarsch, 24.01.2026 (wir werden hier sein)
  • Berliner Galgomarsch, 31.01.2026
  • Hamburger Galgomarsch, 31.01.2026
  • Kölner Galgomarsch 31.01.2026
  • Osnabrücker Galgomarsch 31.01.2026
  • Saarbrückener Galgomarsch, 31.01.2026

 

 

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